Vortrag, Lesung, Diskussion
| Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss Haus) | Rostock
Doberaner Straße 21, 18057 Rostock

Veranstalter: Landeszentrale für politische BildungLiteraturhaus Rostock

Heinz Bude: »Solidarität«

Wieso geriet Solidarität so in Verruf? Und könnte sie unsere Gesellschaft eventuell doch vor dem Auseinanderbrechen retten? Mit seinen Reflexionen liefert der Soziologe Heinz Bude Antworten auf existentielle Fragen von heute.

Menschen müssen solidarischer und empathischer handeln – besonders in der heutigen Zeit, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderdriftet und jeder für seinen Erfolg eigenverantwortlich ist. Heinz Bude rechnet in »Solidarität« (Hanser Verlag) mit Deutschlands Sozialsystem ab und appelliert an die Mitmenschlichkeit der Bevölkerung: Es reicht nicht nur aus, durch Sozialversicherungen materielle Not zu lindern, man sollte auch die Menschen dahinter wieder erkennen und sich in sie einfühlen können. 

Moderiert wird der Abend von Heiner Hastedt, Professor für Sozialphilosophie und Anthropologie an der Universität Rostock.

Heinz Bude, geboren 1954, studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie. Seit 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel. 1997-2015 leitete er den Bereich "Die Gesellschaft der Bundesrepublik" am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er lebt in Berlin. Im Carl Hanser Verlag erschienen zuletzt:  Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen (2016) und Adorno für Ruinenkinder. Eine Geschichte von 1968 (2018).

Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss Haus), Doberaner Straße 21, 18057 Rostock
Eintritt frei. Um Reservierungen wird gebeten.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung.


Anmeldung und Kontakt


https://www.literaturhaus-rostock.de/veranstaltungkartenreservierung/2019-04-30_heinz-bude-%c2%bbsolidaritaet%c2%ab/

Fon: +49 - (0)381 - 492 55 81
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