| Rathaus der Hansestadt Stralsund

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung

8. Jahreskongress zur politischen Bildung in Mecklenburg-Vorpommern: "25 Jahre Deutsche Einheit ─ 25 Jahre Mecklenburg-Vorpommern." Bilanz und Perspektiven der politischen Bildung.

 

Der 8. Jahreskongress zur politischen Bildung in Mecklenburg-Vorpommern fand am 18. September 2015 im Rathaus der Hansestadt Stralsund statt. Die Konferenz, zu der 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen, stand unter dem Motto: „25 Jahre Deutsche Einheit - 25 Jahre Mecklenburg-Vorpommern. Bilanz und Perspektiven der politischen Bildung.“

Nach der Eröffnung durch den Direktor der Landeszentrale, Jochen Schmidt, sowie der Begrüßung durch Dr. Alexander Badrow (Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund), Sebastian Schröder (Staatssekretär, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern) sowie Dr. Gudrun Heinrich (Landesvorsitzende Deutsche Vereinigung für Politische Bildung) sprach Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung) über die anstehenden Herausforderungen für die Politische Bildung. Ausgehend von einer Analyse der politischen Kultur in Ostdeutschland wurden am Nachmittag im Rahmen einer Podiumsdiskussion Möglichkeiten und Grenzen politischer Bildung in Mecklenburg-Vorpommern diskutiert.

Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern: „Politische Bildung hat in den vergangenen 25 Jahren ihren Beitrag für die Entwicklung einer demokratischen politischen Kultur geleistet. Nicht zuletzt angesichts der aktuellen Herausforderungen ist aber auch eine Standortbestimmung der politischen Bildung in unserem Land wichtig. Wie können wir die Bürgerinnen und Bürger des Landes in Zukunft mit unseren Angeboten erreichen, wie begegnen wir Phänomenen wie Politikverdrossenheit und Populismus sind nur einige der Fragen, die der Diskussion bedürfen.“

Mit dem Jahreskongress setzt die Landeszentrale Schwerpunkte für die politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern. Hierdurch sollen eine kontinuierliche Diskussion über Inhalte und Qualität der politischen Bildung im Land gewährleistet und darüber hinaus der Erfahrungsaustausch untereinander ermöglicht werden.