Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken

Landeskoordinierungsstelle

Die Landeszentrale für politische Bildung übernimmt seit 2012 die Funktion als Landeskoordinierungsstelle für Demokratie und Toleranz (LKS). Auf Grundlage des Landesprogramms „Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken!“ und dessen Umsetzungsstrategie koordiniert sie die Prozesse im Land zur Stärkung von Demokratie, Toleranz und der Zivilgesellschaft sowie die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus.

Geschäftsstelle der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG)

Die Gesamtkoordination des Landesprogramms „Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken!“ in der Landesregierung obliegt der sogenannten Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) „Handlungsrahmen für Demokratie und Toleranz“. Hierin sind die Staatskanzlei, das Bildungs-, Innen-, Wirtschafts-, Justiz-,  Finanz- und Sozialministerium sowie die Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Landeszentrale vertreten. Die LKS fungiert als Geschäftsstelle der IMAG. In diesem Zusammenhang erarbeitet sie u.a. den jährlichen Bericht aller Ressorts zur Umsetzung des Landesprogramms für den Landtag vor.

Koordinierung der Zusammenarbeit mit dem Bund

Die Landeszentrale ist zentraler Ansprechpartner für die Bundesregierung. Sie beantragt die Mittel des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, die u.a. für die Beratungsprojekte eingesetzt werden.  Darüber hinaus gibt es eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den zuständigen Bundesministerien. Die Landeszentrale/LKS organisiert vor diesem Hintergrund auch die Vernetzung aller Projektpartner aus den Bundesprogrammen „Demokratie leben!“ und „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (ZdT) sowie den übrigen Trägern der politischen Bildung und Projekten zur Demokratiestärkung im Land. Mit den Nordländern Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen gibt es zudem eine enge Zusammenarbeit, insbesondere beim Programm für Aussteiger aus der rechtsextremen Szene.

Die Projekte des Landesprogramms "Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken!" werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und der Bundesprogramme "Demokratie leben!" und "Zusammenhalt durch Teilhabe" gefördert.