Fonds Denkzeichen 1989

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt Zuwendungen nach Maßgabe dieser Fördergrundsätze und den Verwaltungsvorschriften zu § 44 der Landeshaushaltsordnung Mecklenburg-Vorpommern für Denkzeichen 1989, welche zu einer nachhaltigen Erinnerung an die Ereignisse der Friedlichen Revolution im Jahr 1989 beitragen. Mit der Förderung soll erreicht werden, dass die Erinnerung an die Ursachen und Ereignisse der Friedlichen Revolution 1989 stärker in das öffentliche Bewusstsein gelangen und auch für spätere Generationen ansprechend veranschaulicht werden. Die Auseinandersetzung mit der Friedlichen Revolution soll auf der lokalen Ebene befördert werden und regionalen Initiativen die Möglichkeit gegeben werden, sich aktiv und sichtbar in den Diskussionsprozess um die inhaltliche Ausgestaltung der Denkzeichen 1989 einzubringen.

Förderfähigkeit

Gefördert werden  - mit bis zu 1989 Euro - Denkzeichen im öffentlichen Raum in Mecklenburg-Vorpommern, z. B. freistehende, mit Inschrift versehene Stelen, Platten, Tafeln oder Säulen, die der Information und der Erinnerung an die Friedliche Revolution dienen. Die Denkzeichen sollen einen lokalen Bezug aufweisen.

Zuwendungsfähig sind Denkzeichen, die

a) an die Ereignisse erinnern, die zur Friedlichen Revolution führten und die Lokalgeschichte im Herbst 1989 mitbestimmten;

b) die Vorgeschichte der Friedlichen Revolution aus lokaler und regionaler Perspektive in den Mittelpunkt stellen;

c) an Initiativen aus dem kirchlichen Bereich, innerhalb des informellen Kulturbetriebs oder der Umwelt- und Bürgerbewegung erinnern;

d) die Zusammenarbeit und Vernetzung lokaler Initiativen mit anderen ost- und westdeutschen bzw. ost- und westeuropäischen Initiativen thematisieren;

e) auf Strukturen oder Initiativen vor Ort verweisen, die auf Ereignisse im Rahmen der Friedlichen Revolution 1989 zurückgehen.


Nicht zuwendungsfähig sind Denkzeichen, welche

a) lediglich eine Neuauflage eines bereits geförderten Projektes darstellen;

b) die Grundsätze der Ausgewogenheit und Sachlichkeit ungenügend berücksichtigen, die den Anschein der Rechtfertigung von Verstößen gegen die grundlegenden Menschenrechte und Prinzipien des Rechtstaates erwecken oder die allein eine Darstellung der Tätigkeit von staatlichen oder staatsnahen Institutionen bezwecken.

Zuwendungsempfänger

Zuwendungsempfänger im Sinne dieser Grundsätze können Gebietskörperschaften im Land Mecklenburg-Vorpommern oder in Gebieten außerhalb des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die bis 1990 zu einem der drei ehemaligen Bezirke Schwerin, Neubrandenburg oder Rostock gehörten, sein.


Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gerne.

Kontakt

Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern

Tel: 0385 - 58817950
E-Mail:poststelle(at)lpb.mv-regierung.de

FördergrundsätzeFörderantragKonzept Gedächtnisort 1989